U1 Verlängerung nach Halensee + alternative Verlängerungen nach Ostkreuz…

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Beschreibung des Vorschlags

…ab Görlitzer Bahnhof….dann Wiener Straße(Görlitzer Bahnhof).

Die U1 fährt (zumindest erstmal)  nach Halensee, denn eine Verlängerung nur nach Adenauerplatz wäre sinnlos, wenn sie nicht in jedem Fall die Ringbahn erreicht.

Eine alternative Verlängerung zum Ostkreuz habe ich als Abzweig östlich des U Görlitzer Bhf. eingezeichnet. Das ganze als Neubaustrecke(Hochbahn) auf der ehem. Görlitzer Bahn durch den Görlitzer Park(mit gleichnamigem U-Bahnhof mitten im Park), den Landwehrkanal überquerend und dann in einer Kurve Richtung Nordosten mit Halt an der Station Kiefholzstraße. Nordöstlich des Bouché-Gewerbeparks taucht sie dann im Schlesischen Busch in den Untergrund ab und fährt zur Puschkinallee, wo eine weitere U-Bahnstation ist. Ihr folgend unterquert sie die Elsenstr.( bzw.  A 100) und die S-Bahn/DB-Bahntrasse und erhält auf deren Ostseite einen U-Bahnhof Treptower Park.

Östlich der Ringbahn geht’s dann parallel weiter, die Spree unterquerend bis nach Alt-Stralau, einer weiteren U-Bahnstation, die die Halbinsel ans U-Bahnnetz anbindet. Danach weiter bis zur Endstelle Ostkreuz, wo die U1 dann endet; der U-Bahnhof könnte als Stumpfendstelle wie bei der Warschauer Str. gebaut werden….und zwar als Hochbahnhof, der östlich der Kynastbrücke die unteren S-und Regionalbahnsteige überspannt und am Nordausgang u.a. zur Tram führt.  Man käme wie zw. Ringbahn-und Stadtbahn bequem zur U1 und zwar von jedem Bahnsteig der unteren Ebene.

Wer zw. U1 und S9 umstiegen will. müsste das aber am Treptower Park machen, denn mit Inbetriebnahme der Südkurve wird die S9 bekanntlich nicht mehr am Ostkreuz halten.

Die U1 würde die City-West und Kreuzberg mit dem westl. Treptow bzw. Alt-Treptow verbinden(und am U Puschkinallee einen Direktzugang zur „Arena“ schaffen) sowie den Bus 165/N65 evtl. etwas entlasten UND auf diese Weise das Ostkreuz anfahren….nur anders, als bisher gedacht.

Nördlich des Ostkreuzes wären evtl. 2 weitere Verlängerungen denkbar:

1. Auf der Strecke der Straßenbahnlinie 21 durch die Boxhagener Str. zum Frankfurter Tor…

die Tram 21 könnte man dann entweder über die Grünberger Str. oder die Kopernikus-und Wühlischstr. zum S Ostkreuz führen. Der 240er tauscht quasi mit der 21 von der Grünberger-und auf die Boxhagener Str.

2. weiter entlang der Ringbahn über die Stationen Wiesenweg,  Frankfurter Allee(S8/85, Ring & U5) zum Rathaus Lichtenberg.

Diese 2 Verlängerungsvarianten über s Ostkreuz hinaus kämen aber frühestens ab 2030 in Frage….je nach Wachstum der Berliner Bevölkerung. Eine Verlängerung von der Warschauer Str. zum Frankfurter Tor wäre dann überflüssig. Da genügt die M10 mit entspr. langen 60m-Zügen(oder länger).

Die U4 bekäme dann ab Nollendorfplatz eine Verlängerung und führe mit der U1 bis Görlitzer Bhf. und dann weiter zur Warschauer Straße…und somit einen Anschluß an die Stadtbahn und Friedrichshain…..eine Verlängerung zum Frankfurter Tor wäre evtl. auch noch möglich.

Beide Linien fahren dann jeweils im 6-7 Minutentakt, so das zw. Nollendorfplatz und Görlitzer Bhf. mit beiden Linien ein 3 bis 4 Minutentakt entstünde.

Alle in dem Vorschlag betroffenen Linien fahren dann wie folgt:

U1 Halensee <> Ostkreuz

U4 Innsbrucker Platz <> Warschauer Str. (> Frankfurter Tor)

Das ganze sollen Alternativen darstellen, über die bisher evtl. nicht nachgedacht wurden….nicht mehr und nicht weniger!

 

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37 Kommentare zu “U1 Verlängerung nach Halensee + alternative Verlängerungen nach Ostkreuz…

    1. Weil ich die genaue Lage der Neubausiedlung nicht kenne und nur nach BVG-Stadtplan die Lage der “ Siedlung Elisabeth-Aue“ ermittelt und einen ungefähren U-Bahnhof platziert habe.

      Wenn es konkretere Pläne über Lage der Haupt-und Nebenstraßen innerhalb der Neubausiedlung gibt, kann man auch konkreter einen U-Bahnhof positionieren…solange kann man nur schätzen, wo er evtl. entstehen könnte. Meine eingezeichnete Position nördl. der im Stadtplan verzeichneten Siedlung an der Buchholzer Str. ist eine Möglichkeit und nicht in Stein gemeißelt. 🙂

  1. Die U2 wird hier mit seinen Endpunkt Siedlung Elisabeth-Aue zu weit von Neubaugebiet gebaut. Das Neubaugebiet endet schon vorher. Bis dort hin wird nicht gebaut.

    Denn sollte man die dies Neubaugebiet hineingeführt.

    Und der Senat plant hier die Straßenbahn hinein zu führen.
    Bauland Zwölf Berlin-Kieze: Hier sollen Wohnungen entstehen  15.04.2016 17:48 Uhr Der Tagesspiegel
      ELISABETH-AUE (PANKOW-BLANKENFELD)
    Auf 74 Hektar ist Platz für rund 5000 Wohnungen. Bausenator Geisel hatte dem Bezirk die Planungshoheit für das Gebiet entzogen, weil das Projekt wegen Protesten stockte. Schmackhaft machen will der Senat den Anliegern die Pläne durch die Verbesserung der Straßenbahnanbindung, den Bau einer Kita mit 450 Plätzen und einer Grundschule. Bis Ende 2016 soll das Konzept stehen.

  2. „Weil die U2 bei einer weiteren Verlängerung nach Spandau oder weiter dann viel zu lang würde, übernimmt sie stattdessen ab Wittenbergplatz die Strecke durch den Ku‘ Damm über die U-Bahnhöfe Uhlandstr., Olivaer Platz, Adenauerplatz und Joachim-Friedrich-Str. zur Ringbahn nach Halensee, wo Fahrgäste dann auch noch zur S46 gelangen, was in der Schönhauser Allee nicht möglich ist, da die S46 nur den Süd-und Westring befährt. Außerdem ist der Übergang hier direkter als am Kaiserdamm zum S Messe-Nord/ICC, wo man einen weiten Umsteigeweg zurücklegen muss.“

     

    Dir ist schon klar, dass dies einen gewaltigen Umbau am Wittenbergplatz erfordern würde? Von und nach Bülowstraße besteht nämlich keine Gleisverbindung Richtung Uhlandstraße.

    1. Das wäre aber auch so bei einer Umstellung der U3 auf Großprofil und die Ausfädelung Höhe Urania zum Lützowplatz und weiter…wenn nicht noch viel umfassender, denn Gleise der U1 und U2 für die U3 müssten ja dann in nördl. Richtung untertunnelt werden, das dürfte in dem Abschnitt Nollendorfplatz-Wittenbergplatz für einige Monate eine Vollsperrung bedeuten.

      Ich hab s mal oben eingezeichnet(ich hoffe es ist zu erkennen?): östlich des U Wittenbergplatzes könnten Gleiswechsel das Problem lösen, jedenfalls sind diese Gleisbauarbeiten nicht so aufwändig wie die geplante Verlängerung der U3 ab Wittenbergplatz und gleichzeitige Umbau auf Großprofil.

      Und wenn überhaupt: Warum verlängert man denn die U3 nicht erst ab Nollendorfplatz durch Genthiner Str. und unterm Landwehrkanal hindurch zum Potsdamer Platz, da ist die Ausfädelung wenigstens schon vorgebaut bis Magdeburger Platz.

      Man könnte dann auch die U3 am Nollendorfplatz weiter enden lassen und die U4 stattdessen zum Potsdamer Platz oder U Stadtmitte führen.

  3. „Das wäre aber auch so bei einer Umstellung der U3 auf Großprofil und die Ausfädelung Höhe Urania zum Lützowplatz und weiter…wenn nicht noch viel umfassender, denn Gleise der U1 und U2 für die U3 müssten ja dann in nördl. Richtung untertunnelt werden, das dürfte in dem Abschnitt Nollendorfplatz-Wittenbergplatz für einige Monate eine Vollsperrung bedeuten.“

     

    Dort existiert bereits seit 1912 eine Tunnelvorleistung (natürlich nur im Kleinprofil).

     

    „Ich hab s mal oben eingezeichnet(ich hoffe es ist zu erkennen?): östlich des U Wittenbergplatzes könnten Gleiswechsel das Problem lösen, jedenfalls sind diese Gleisbauarbeiten nicht so aufwändig wie die geplante Verlängerung der U3 ab Wittenbergplatz und gleichzeitige Umbau auf Großprofil.“

     

    Stimmt, man müsste für diese Gleiswechsel nur die kompletten Tunnelanlagen neubauen. Alles „gaaaanz leicht zu realisieren“…

  4. Ich hab meinen urspr. Vorschlag erweitert um eine alternative U1-Anbindung zum Ostkreuz.

    Vorher ging s nur um die U2 zur Elisabeth-Aue und den Austausch mit der U1 ab Wittenbergplatz.

        1. Das is ja toll das ihr mal einer Meinung seid. 🙂

          Ich hab mir das nochmal genau angeschaut und es auf ein mir wichtiges Minimum reduziert:

          U1-Verlängerung mind. bis Halensee, um derzeit wenigstens einen Anschluss zur Ringbahn zu bekommen und eine alternative Ostkreuz-Anbindung und Verlängerung der U4 nach Warschauer Straße, so wie es  bis vor dem Mauerbau schon mal als damals Linie B I(oder auch B II bzw. zeitweise B III)war.

          Das mit dem Linientausch U1 und U2 ab Wittenbergplatz ist vom Tisch, das wäre in der Tat sinnlos.

  5. „(…) Verlängerung der U4 nach Warschauer Straße, so wie es  bis vor dem Mauerbau schon mal als damals Linie B I(oder auch B II bzw. zeitweise B III)war.“

     

    Erstens müsste dazu der Tunnel umgebaut werden und zweitens ist der Nollendorfplatz leider kein Punkt wo sich die Züge der U1 zum Großteil leeren und sich in die U4 ergießen. Die Verkehrsströme erfordern das nicht.

    1. Aber der Mauerbau zwang doch damals die Leute, sich in Richtung Westen zu bewegen. Geschäfte, Arbeitsplätze etc. siedelten sich in Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg usw, an, so das der „Arm“ gen Osten quasi verkümmerte und es nur noch Bedarf an einer Linie gab, also der U1!

      Aber jetzt, 28 Jahre nach Mauerfall ist ja der urspr. Zustand (bis zum Mauerbau) wieder da, Leute arbeiten in den westl. Bezirken und wohnen im Osten und umgekehrt und da wäre es durchaus prüfenswert, das man die U4 wieder in Richtung Warschauer verlängert. Von heute auf morgen wird das eh nix, aber in den nä. 10 bis 15 Jahren? Und den  Tunnel? Wie kompliziert bzw. aufwändig wäre das denn?Immerhin gibt’s die U2, die die Fahrgäste zw. Zoo bzw. Wittenbergplatz und Gleisdreieck von der U1 für die Dauer der Tunnel-und Gleisarbeiten übernehmen könnte.

    2. UND: Es steigen vlt. nicht so viele von der U1 in die U4, aber sicher umgekehrt?! Und wenn die U1 dann wie in dem angepassten Vorschlag ab Görlitzer Bhf. via Treptow zum Ostkreuz führe, wäre es die U4, dann danach als einzige U-Bahnlinie weiter zur Warschauer Str. führe.

  6. Bobby stell dir doch mal bitte folgende Frage: Was für Konseuquenzen entstehen aus einer U4 Verlängerung entlang der U1?

    Du schickst einen 5 min Takt oder eben auch nur 10 min Takt auf die Strecke zur Warschauer. Da die U1 hier schon im 5 min Takt fährt, würdest du die Kapazität entweder um 50% oder um 100% erhöhen. Das kann die Warschauer Straße nicht leisten, weil dazu bräuchte man da einen 2. Bahnstieg. Wenn man die U4 nun über den Treptower Park zum Ostkreuz führt, bekommt man ein riesiges bauliches Problem. Wie willst du denn am Görli ausfädeln? Willst du einfach die Schienen kreuzen? Dann willst du eine Hochbahn nach Ostkreuz bauen? Dir ist klar wie jeder Anwohner Sturm laufen wird? Selbst wenn man das bauen würde, würde man eine Verdichtung zwischen dem Görli und den Nollendorfplatz bekommen, die nicht notwendig ist. Also was tun? Man müsste die U1 oder die U4 im Takt kürzen. Also die Verbindung bringt einfach nichts.

    1. Beide Linien jede für sich fahren im 6-7 Minutentakt, bilden beide zusammen einen 3-4 Minutentakt zw. Nollendorfplatz und Görlitzer Bahnhof.

      Die Ausfädelung wäre so: Man setzt in der Kurve an die Bestandsstrecke an und baut z.B. wie der S21-Arm zum Wedding mit Betonpfeilern eine moderne Hochbahntrasse, die bis nordwestl. hinter den Bouché-Gewerbepark reicht und dann mit einer Rampe in Schlesischen Busch in den Untergrund abtaucht, die Stationen Puschkinallee(westl. der Gabelung von Puschkinallee und Alt-Treptow),bleibt im Untergrund bis zur Station Alt-Stralau, nach der sie nördl. davon(notgedrungen) wieder an die Oberfläche per Rampe auftaucht und an dem die unteren Stadtbahngleise überspannenden Bahnsteig östl. der Kynastbrücke endet. Diese Lage wäre ideal, da parallel zur Ringbahn gelegen man überall nahezu gleich weit umsteigen kann. Die Ausfädelung geschieht mit Weichen, wie bei einer Straßenbahn, die irgendwo abbiegt/abzweigt.

      Die Hochbahntrasse im Park würde so gebaut, das die Anwohner vom größten Lärm geschützt sein werden….bis das soweit wäre, gibt’s sicher auch sowas wie Flüstergeleise für die U-Bahn und wie bei der Hochbahnstrecke in der Schönhauser, Lärmschutzblenden am Rande der Gleise. Da die Trasse in einem Gewerbegebiet endet und in eine Untergrundtrasse übergeht, ist das sicher lärmschonend machbar….in den nä. 10 bis 20 Jahren?!

      Zwischen Görli und Ostkreuz führe die U1 dann alle 6 Minunten, ebenso die U4 zw. Görli und Warschauer Str.

      Und da es ja Signalanlagen gibt, wird z.B. die U4 am Schlesischen Tor(oder kurz vor der Ein-/Ausfädelung am Görli) etwas warten(vlt. 1 Minute), bis die U1 vom Ostkreuz kommend am Görli ankommt, abgefertigt wurde und weiterfährt.

      Es ist eine Alternativstrecke, die o.g. die City-West und Kreuzberg mit Treptow (und dessen Park samt Hafen und auf der anderen Seite en Osthafen, Stichwort „Mediaspree“) und die Halbinsel Stralau mit dem Ostkreuz in Friedrichshain verbindet.

       

  7. „Du schickst einen 5 min Takt oder eben auch nur 10 min Takt auf die Strecke zur Warschauer. Da die U1 hier schon im 5 min Takt fährt, würdest du die Kapazität entweder um 50% oder um 100% erhöhen.“

     

    Nö, denn die U4 kann bekannterweise nicht mit 8-Wagenzügen betrieben werden.

     

    „Das kann die Warschauer Straße nicht leisten, weil dazu bräuchte man da einen 2. Bahnstieg.“

     

    Du schießt ja wieder den Korken ab! Der U-Bhf Warschauer Straße verfügt seit seiner Eröffnung über 2 Bahnsteige! Zwar sind seit 1995 nur drei Gleise statt vier bis 1961 vorhanden, aber ein 2,5 Minuten-Takt lässt sich damit locker wuppen. Die alte U1 (Ruhleben – Schlesisches Tor) bewies, dass das auch mit zwei Gleisen machbar ist.

     

    „Man müsste die U1 oder die U4 im Takt kürzen. Also die Verbindung bringt einfach nichts.“

     

    Nö. Dieses Argument ist falsch.

  8. „Aber der Mauerbau zwang doch damals die Leute, sich in Richtung Westen zu bewegen. Geschäfte, Arbeitsplätze etc. siedelten sich in Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg usw, an, so das der „Arm“ gen Osten quasi verkümmerte und es nur noch Bedarf an einer Linie gab, also der U1!“

     

    Da verkümmerte nichts. Die Verkehrsströme erfordern die Kiezlinie-U4 dort nicht.

     

    „Aber jetzt, 28 Jahre nach Mauerfall ist ja der urspr. Zustand (bis zum Mauerbau) wieder da, Leute arbeiten in den westl. Bezirken und wohnen im Osten und umgekehrt und da wäre es durchaus prüfenswert, das man die U4 wieder in Richtung Warschauer verlängert.“

     

    Das wurde schon geprüft. Die U4 erschließt leider auch keine Bezirke sondern nur einen Teil Schönebergs.

    „Und den  Tunnel? Wie kompliziert bzw. aufwändig wäre das denn?

    Das käme einem Neubau gleich.

    „UND: Es steigen vlt. nicht so viele von der U1 in die U4, aber sicher umgekehrt?!“

     

    Das verteilt sich relativ gleichmäßig auf die Anschlusslinien am Nollendorfplatz. Den größten Anteil bekommt die U2.

     

    „Und wenn die U1 dann wie in dem angepassten Vorschlag ab Görlitzer Bhf. via Treptow zum Ostkreuz führe, wäre es die U4, dann danach als einzige U-Bahnlinie weiter zur Warschauer Str. führe.“

     

    Na das lassen wir mal lieber. U-Bahnen für sind für Parkanlagen kein passendes Verkehrsmittel.

  9. „Die Ausfädelung wäre so: Man setzt in der Kurve an die Bestandsstrecke an und baut z.B. wie der S21-Arm zum Wedding mit Betonpfeilern eine moderne Hochbahntrasse,(…)“

     

    Vergiss es, der Denkmalschutz lässt das nicht zu und das Stadtbild würde durch eine Betonstrecke in der Ebene+2 auch komplett versaut werden.

     

    1. Na, man könnte doch die Ausfädelung getreu dem Denkmalschutz bauen und z.B. nach(bzw. einschließlich) dem Bhf. Görlitzer Park mit Betonpfeilern weiterbauen bis zur Rampe in den Untergrund? das kann man ja dann noch ästhetisch irgendwie lösen, denk ich mal!?

      Außerdem: Da wo jetzt der Park ist, verlief früher schonmal die alte Görlitzer Bahn…es würde also nur (teilweise)das wieder hergestellt, was schon mal da war, wenn auch diesmal als U-Hochbahn und nicht als Fernbahntrasse. Da würden die Anwohner zu Recht lautstark protestieren. Aber bis es zum Bau käme, würden eh noch ca. 20 Jahre ins Land gehen. Wer weiß, wie man bis dahin in Sachen Lärmschutz fortgeschritten ist?

  10. „Na, man könnte doch die Ausfädelung getreu dem Denkmalschutz bauen und z.B. nach(bzw. einschließlich) dem Bhf. Görlitzer Park mit Betonpfeilern weiterbauen bis zur Rampe in den Untergrund? das kann man ja dann noch ästhetisch irgendwie lösen, denk ich mal!?“

    Wie willst du denn auf den knapp 100m hinter dem Görlitzer Bhf bis zum Görlitzer Park die Gleise so weit erhöhen (absenken ist nicht wegen der Durchfahrtshöhe), dass sich die Gleise niveaufrei kreuzen können? Dazu die Radien. Das ist baulich nicht machbar.

    1. Sorry selten so viel Schwachsinn gelesen. Du willst wirklich die Kapazität von der Warschauerstraße bis zum Görli um 25% senken nur um deine U4 Überlastung zu rechtfertigen? Wasn das fürn Schwachsinn?

      Genauso ist diese Ausfädelung wie von B-V 3313 völlige Utopie. Baulich zwar umsetzbar, aber es kostet dann auch dementsprechend und zerstört völlig das Stadtbild. Mal davon abgesehen dass die Anwohner am Görli auf einmal eine Lärmschutzwand als Bild haben und nicht mehr Bäume. Wie nett …

      B-V 3313 mir ist bekannt das es eine 3. Bahnstiegkante gibt. Es gibt aber eben nicht die 4. Daher ist ein 2,5 min Takt derzeit nicht machbar. Du warst das doch, der mir mal erklärt hat, dass man nicht dichter als 6/7/7 über 2 Gleise abfertigt ohne Wendeanlage. Jetzt willst du aufeinmal 2,5 mal so viele Züge über nur ein Gleis mehr abwickeln? Sorry das ergibt mehr Probleme als alles ander. Sobald ein zug um 2 min verspätet ist, überträgt sich das auf den nächsten Zug. So plant man nicht vernünftig.

      Aber mal davon abgesehen, würde man die heutigen 2 östlichen Gleise eh für die Verlängerung brauchen und somit würde die Haltemöglichkeit dort entfallen. Egal ob man zur Frankfurter baut oder zum Ostkreuz.

      1. Sorry aber die Ausfädelungs-Idee ist von mir, nicht von B-V 3313!

        Ich fuhr heut so am U2-Bahnhof des Gleisdreiecks vorbei und da fiel mir was auf…..richtig! Eine Ausfädelung!

        Nämlich die, die damals, als das Gleisdreieck tatsächlich noch eins war, die von der U2-Strecke auf die U1-Strecke führt(e). Also zu behaupten, das sowas nicht möglich sei, ist ja wohl falsch.

        So etwas ähnliches dachte ich mir am Görli, wo die Hochbahn diese Rechskurve macht, um dann wieder etwas nach links zu schwenken(vom Bahnsteig aus gesehen.)An diese Kurve könnte man eine ähnliche(wenn nicht die gleiche?) Brücken-Stahlkonstruktion anschließen wie schon an der Bestandsstrecke(die irgendwann wohl mal erneuert worden sein muss, denn sie sieht sehr modern aus im Vergleich zu alten Bildern von der Biege an der Emmaus-Kirche)und sie mitten durch den Görlitzer Park führen. Und ich meine genau die Mitte, also weit ab vom nördl. und südl. Rand des Parks, zudem sind da Bäume und es könnte wie gesagt ein Lärmschutzkonzept entwickelt werden, so das man die Züge nicht so laut hört.

        Außerdem: die einzigen Züge, die wirklich richtig laut sind, sind die GIesela-Züge aus den DDR-Beständen.Und die würden dann eh nicht mehr in Betrieb sein. Was dann sicherlich nur noch fährt ist HK und IK und evtl. noch vereinzelt A3L92 und was bis dahin sonst noch so angeschafft wird?! Schließlich hat die letzte Sanierung der Schönhauser Allee-Hochbahnstrecke dafür gesorgt, das bis auf die GIselas sämtliche andere Baureihen kaum noch zu hören sind. Das wird doch wohl dann (evtl. noch mehr optimiert?) auch bei der Hochbahn durch den Görlitzer Park möglich sein?

        Und jetzt zum sog. „verschandelten Stadtbild“:

        1. Leute, Das ist „nur“ Kreuzberg und nicht der Ku`damm oder Unter den Linden oder das Nikolaiviertel oder der alte Hafen an der Jannowitzbrücke. Es würden nur ein paar hundert Meter Hochbahn dazukommen zu dem, was in Kreuzberg eh schon vorhanden ist. Man kann auch bei der Gelegenheit den Park etwas aufhübschen und besser beleuchten, und somit sicherer machen. Und da es sich dann um eine Anlage der BVG handelt, könnten Kameras zumindest den Teil des Parks abdecken, wo sich dann der neue Hochbahnof Görlitzer Park befindet.

        Dann überquert sie den Landwehrkanal(erneut) und der vorerst letzte Hochbahnhof wäre dann die Kiefholzstr. Dann noch ein paar hundert Meter und die U1 taucht per Rampe in den Untergrund ab.

        1. „Ich fuhr heut so am U2-Bahnhof des Gleisdreiecks vorbei und da fiel mir was auf…..richtig! Eine Ausfädelung!“

           

          Nö, das war stets nur ein innerbetriebliches Verbindungsgleis und nie für Fahrgastfahrten zugelassen. Schließlich war von 1912-1926 von der Warschauer Straße kommend am Gleisdreieck Sense.

           

           

          „Nämlich die, die damals, als das Gleisdreieck tatsächlich noch eins war, die von der U2-Strecke auf die U1-Strecke führt(e).“

           

          Nö, die Verbindung entstand erst mit dem Umbau.

           

          „Also zu behaupten, das sowas nicht möglich sei, ist ja wohl falsch.“

           

          Was bringt ein Verbindungsgleis A-B? Für deine Idee müsste es das in beiden Richtungen geben. also A-B und B-A. Und das niveaufrei!

           

           

          „Und ich meine genau die Mitte, also weit ab vom nördl. und südl. Rand des Parks, zudem sind da Bäume und es könnte wie gesagt ein Lärmschutzkonzept entwickelt werden, so das man die Züge nicht so laut hört.“

           

          U-Bahnen sollen Menschenmassen befördern und nicht durch Parks fahren!

           

           

          „Das wird doch wohl dann (evtl. noch mehr optimiert?) auch bei der Hochbahn durch den Görlitzer Park möglich sein?“

           

          Für Neubauten gelten andere Vorschriften als für Bestandstrecken. Daher verbieten sich Vergleiche.

           

           

          „1. Leute, Das ist „nur“ Kreuzberg und nicht der Ku`damm oder Unter den Linden oder das Nikolaiviertel oder der alte Hafen an der Jannowitzbrücke. Es würden nur ein paar hundert Meter Hochbahn dazukommen zu dem, was in Kreuzberg eh schon vorhanden ist.“

           

          Ahja und Kreuzberg ist nichts wert oder was?

           

          „Man kann auch bei der Gelegenheit den Park etwas aufhübschen und besser beleuchten, und somit sicherer machen. Und da es sich dann um eine Anlage der BVG handelt, könnten Kameras zumindest den Teil des Parks abdecken, wo sich dann der neue Hochbahnof Görlitzer Park befindet.“

           

          Und der alte wird abgerissen? Denkmalschutz adé?

           

           

          „Dann überquert sie den Landwehrkanal(erneut) und der vorerst letzte Hochbahnhof wäre dann die Kiefholzstr. Dann noch ein paar hundert Meter und die U1 taucht per Rampe in den Untergrund ab.“

           

          Sorry, aber vergiss es. Die M10 ist die bessere Variante.

          1. Die M10 fährt aber in eine ganz andere Richtung: Diese würde evtl. am U Görlitzer Park von der U1 gekreuzt, so das man einander umsteigen könnte, aber die U1 führe dann eine Abkürzung direkt über Treptow(er Park) zum Ostkreuz…also anstatt an der Warschauer erst in die S9 umzusteigen(die schlimmstenfalls wie früher, also vor der Ostkreuzsanierung, nur alle 20 Minuten verkehrt, bestenfalls alle 10 Minuten), käme man mit der U1, die alle 4-5 Minuten führe, diagonal querbeet direkter dort hin, und hat neben der S9 schon beide Rinbahnlinien sowie die S8 und S85 zum Umsteigen zur Verfügung, 2 Stationen weiter dann am Ostkreuz die neben den eben genannten noch die S3,5,7 und 75 sowie den Regionalverkehr und die Straßenbahn und div. Buslinien.

            Außerdem würde die Halbinsel Stralau mit der Station Alt-Stralau direkt ans U-bzw. Schnellbahnnetz angebunden. Jetzt haben deren Bewohner es in beide Richtungen die S-Bahn ungefähr gleich weit weg(Treptower Park etwas weiter, wo sie dann erst zur S9 zum BER gelangen würden) und der Bus 347 fährt nur alle 20 Minuten. Zur U1 an der Warschauer Str. braucht er je nach Lage in Stralau 11 bis 17 Minuten Fahrzeit. Die U1 hält direkt unter der Straße Alt-Stralau östlich des Bahndamms. In westl. Richtung durch die Bahnbrücke und man ist in der Stralauer Allee bzw. am Osthafen, der Elsenbrücke und am Markgrafendamm, gen Osten geht s mit dem 104er direkt zur Tunnelstr., der in dem Gebiet allerdings auch nur alle 20 Minuten verkehrt, was zwar sicher Sinn ergibt, aber die U1, die ja das Ostkreuz anbinden soll, mit einem 5 Minutentakt das Gebiet um Stralau mit der City-West schneller verbindet, als der 104er, der erst über Neukölln und Tempelhof etc. das Gebiet um Halensee viel langsamer erreicht, z.B. S Halensee <> Glasbläserallee(in d. Nähe des potenziellen U Alt-Stralau)dauert mit dem 104er ca. 57 Minuten bei Idealverkehr…mit der U1 wären  die Strecke Halensee <> Alt-Stralau grob überschlagen ca. ne knappe halbe Stunde(ca. 25-27 Minuten= ca. 1 Min. länger, als die Ringbahn S42 für diese Strecke braucht)….also mind. 30 Minuten Zeitersparnis im Vergleich zum Bus.

            Und wenn es nicht zur Verlängerung nach Halensee kommt und die U1 auf ewig am Adenauerplatz endet, dann wäre die Fahrzeit mit der U1 sogar nur 24 bis 25 Minuten. Um vom Adenauerplatz zur Ringbahn zu kommen, müsste man entweder erstmal die U7 bemühen oder erst mit dem Bus 3 Stationen nach Halensee und dann mit der S42 via Südring diese Strecke zurücklegen. Außerdem wäre die Ostkreuz-Anbindung via Treptower Park dann die einzige Ringbahn-Anbindung der U1.

  11. „Genauso ist diese Ausfädelung wie von B-V 3313 völlige Utopie.“

     

    Bitte was?

     

    „B-V 3313 mir ist bekannt das es eine 3. Bahnstiegkante gibt.“

     

    Anscheinend nicht, denn sonst hättest du das geschrieben. Du hast aber den zweiten Bahnsteig als nicht existent bezeichnet. Daher scheinen deine Kenntnisse von den Örtlichkeiten nicht beosnders gut zu sein.

     

     

    „Es gibt aber eben nicht die 4. Daher ist ein 2,5 min Takt derzeit nicht machbar.“

     

    Rede nicht so dummes Zeug, es geht!

     

    „Du warst das doch, der mir mal erklärt hat, dass man nicht dichter als 6/7/7 über 2 Gleise abfertigt ohne Wendeanlage.“

     

    Schnubbelmaus, da hast du mal wieder etwas durcheinander gebracht. Wie läuft denn der Betrieb derzeit auf der U4 zur HVZ? Ohne Kehrgleise im 5 Minuten-Takt. Alles klar?

     

    „Jetzt willst du aufeinmal 2,5 mal so viele Züge über nur ein Gleis mehr abwickeln?“

     

    Kein Problem und jahrzehntelang bewährt.

     

    „Sorry das ergibt mehr Probleme als alles ander.“

     

    In deiner Welt.

     

    „Sobald ein zug um 2 min verspätet ist, überträgt sich das auf den nächsten Zug.“

     

    Ist bei Betrieb mittels Kehranlage nicht anders und daher kein Argument.

     

    „So plant man nicht vernünftig.“

     

    Du musst es ja wissen.

     

    „Aber mal davon abgesehen, würde man die heutigen 2 östlichen Gleise eh für die Verlängerung brauchen und somit würde die Haltemöglichkeit dort entfallen. Egal ob man zur Frankfurter baut oder zum Ostkreuz.“

     

    Das hat mit seiner Planung aber nichts zu tun und ist daher kein Argument.

  12. „die U1 führe dann eine Abkürzung direkt über Treptow(er Park) zum Ostkreuz…“

     

    Das nennst du ernsthaft Abkürzung?

     

    „also anstatt an der Warschauer erst in die S9 umzusteigen(die schlimmstenfalls wie früher, also vor der Ostkreuzsanierung, nur alle 20 Minuten verkehrt, bestenfalls alle 10 Minuten), käme man mit der U1, die alle 4-5 Minuten führe, diagonal querbeet direkter dort hin, und hat neben der S9 schon beide Rinbahnlinien sowie die S8 und S85 zum Umsteigen zur Verfügung,“

     

    Ähem, zum Südring kommt man bereits mit den Linien U6 und U8. Da fährt man nicht mit der U1 bis Treptower Park. Interessant wäre wenn überhaupt nur die Relation U1 <> Ostring und da verlängert dein Umweg die Fahrzeit erheblich.

  13. Offensichtlich war ich nicht zu verstehen. Ich finde die Ausfädelung ist Utopie wie von dir beschrieben. Man müsste eine sehr enge Kurve über den Bahndamm bauen, was einfach mit solchen Kosten und städtebaulichen Konsequenzen verbunden ist, dass es einfach keinen Sinn ergibt.

    Mir ist das sehr wohl bekannt. Ich hab mich nur falsch ausgedrückt. Ich habe natürlich eine 4. Kante gemeint.

    Das war deine Aussage bei einer meiner S-Bahnvorschläge.

    Ähm türlich ist das mit einer Kehranlage etwas komfortabler als nur am Bahnstieg. Schließlich kann der Zug am Bahnsteig schon mal einfahren und verzögert sich dadurch nicht. Dadurch werden nicht einströmende mit ausströmenden Menschen vermischt, was Zeit kostet. Also etwas besser ist eine Kehranlage schon.

     

  14. „Mir ist das sehr wohl bekannt. Ich hab mich nur falsch ausgedrückt. Ich habe natürlich eine 4. Kante gemeint.“

     

    Die bringt nur nichts. Wichtig sind die möglichen Fahrstraßen.

     

    „Das war deine Aussage bei einer meiner S-Bahnvorschläge.“

     

    Schau bitte noch einmal nach…

     

    „Ähm türlich ist das mit einer Kehranlage etwas komfortabler als nur am Bahnstieg.“

     

    Fürs Personal z.B. ja.

     

    „Schließlich kann der Zug am Bahnsteig schon mal einfahren und verzögert sich dadurch nicht.“

     

    Und was verzögert sich jetzt wenn der Zug stehenbleibt?

     

    „Dadurch werden nicht einströmende mit ausströmenden Menschen vermischt, was Zeit kostet.“

     

    Das gilt für Stationen wie am Alex (U5). Warschauer Straße ist es glücklicherweise etwas übersichtlicher.

     

    „Also etwas besser ist eine Kehranlage schon.“

     

    Das ist sie immer. Aber nicht nötig. Siehe die Linie Ruhleben – Schlesisches Tor von 1961-1993.

    1. Wozu hat man denn Weichen?

      Wenn der Zug auf offener Strecke stehenbleibt, kann der Fahrgast später aussteigen und auch später einsteigen. Sollte man es über die Kehranlage abwickeln, kann der Fahrgast schon mal aussteigen und beschleunigt im Gegenzug auch das einsteigen.

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