M76/M77 als Tram

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Beschreibung des Vorschlags

Meine Metrobus-Umstellungsvorschläge finden ihr Ende mit den Linien M76 & M77. Beide würden meinem Vorschlag nach nahezu unverändert „verstraßenbahnt“ werden. Hierbei bestünde eine Zwischen-Wendemöglichkeiten (bspw. bei Unregelmäßigkeiten), u.A. in der Kreisumfahrung am U-Bhf Alt-Mariendorf respektive einer Endschleife östlich des U-Bahnhofs, am Heidefriedhof, der momentane Endpunkt des M77.

Gleichzeitig gäbe es Kreuzungen der ebenfalls perspektivischen Tramlinien M11 sowie das teilweise Mitnutzen der Trasse der M11 (durch die M77) und der M48 & M85 am Endpunkt der M76 am U-Bhf Walther-Schreiber-Platz. Hier gäbe es also auch den Anschluss an das Tramnetz gen Potsdamer Platz bzw. südlich gen Steglitz.

Im Zuge dieser Planung wäre zu überdenken, die Expressbusverbindungen X76 und X83 einzustellen, da sie durch die Tram ersetzt werden würden.

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16 Kommentare zu “M76/M77 als Tram

  1. M76 langfristig, zuvor aber bitte den M11. Der M77 wäre überflüssig, dies meistert der Bus sehr gut, eigene Trassen hätte er größtenteils auch nicht und er würde die Verkehrssituation höhe der Friedenfelser Str. nur verschlimmern.

    1. Der M77 wäre eine reine Kapazitätserweiterung und auch Komfortgewinn auch wünschenswert. Mal davon abgesehen, denke ich, dass eine eigene Trasse bis zum S-Bahnhof möglich ist. Auch ist das Abbiegen auf die Friedenfelser Str. und auch das Abbiegen auf die Hildburghauser Str. würden vom PKW Verkehr getrennt werden können. Somit würdee eine Vorrangschaltung dort auch wieder Zeit bringen. Der Rest bis zur Schule, sollte dann auch nicht gerade von Stau geprägt sein. Also durchaus auch ein Zeitgewinn. Allerdings ist die Strecke nicht gerade die erste die man bauen sollte, da macht der M11 mehr Sinn.

      1. Nein überhaupt nicht. Es staut sich vor der Friedenfelser Str. täglich enorm von allen Richtungen, besonders an der Friedenfelser Str. aus Richtung Malteserstr. und Marienfelder Allee. Man würdr auf der Marienfelder Allee keine eigene Trasse hinbekommen und auf der Friedenfelser schon recht nicht, da kann man den Autofahrern definitiv keine Spur weg nehmen, sonst stehen auch X83 und co noch mehr im Stau.

        1. Da zum abbiegen der Straßenbahn schon eine Spur reicht und dafür der Mittelstreifen breit genug ist, lässt sich das südwärts einrichten ohne irgendwem eine Spur wegzunehmen. In Richtung Norden könnte man eine intelligente Ampelschaltung machen, so dass die Straßenbahn von der M11 Trasse aus abbiegt und direkt durchfahren darf in die Marienfelder Allee ohne das PKWs mit abbiegen dürfen. Schon hast du die Kreuzung überwunden ohne das die Straßenbahn im Stau stehen muss.

          Man kann im übrigen in der Marienfelder Allee in Richtung Süden auch das Parken in der Nähe der Kreuzung verbieten, so dass die Tram auf einer abgesperrten Fläche vorbei fahren kann. Das muss ja nicht mal viel sein. Ich weiß zwar nicht, wie weit genau es sich zurückstaut, aber wenn man zum Berufsverkehr es so macht, dass man bis Domagkstraße das Parken verbietet und die Straßenbahn gleichzeitig in der Mitte eine Busspur bekommt, hast du das Problem auch beseitigt.

          1. Nun, erst einmal vielen Dank für die Resonanz, freut mich sehr!

            Natürlich haben andere Linien Priorität, das sehe ich völlig gleich. Auch, dass der M77 vorerst auch weiterhin als Busrelation bedient wird, find ich legitim.

            Was den Vorschlag mit eigener Trasse an der Kreuzung angeht, muss ich gestehen, sehe ich keine sinnige Idee dahinter. Man macht zwar zweifelsohne das Warten direkt an der Kreuzung kürzer, nur muss die Tram – die vorher die Trasse mit den Autos teilt – ja erst einmal dorthin gelangen ohne Zeitverzögerung… als negative Beispiele fallen mir auf Anhieb der Rosenthaler Platz (M1) ein, wo die Tram tagsüber regelmäßig Ewigkeiten im Stau feststeckt, ehe sie zur abgesperrten eigenen Fläche kommt. Gleiches gilt für die M10 am U-Bhf Eberswalder Str.

  2. femafo das sind 2 perfekte Beispiele, wo es zum anstehen an einer Kreuzung kommt. Genau das würde man durch die eigene Trasse verhindern. Man kann das Beispiel der M2 in Heinersdorf hier prima heran ziehen. Ich schlage hier ja nur ein Stück komplett eigene Trasse vor (wo es derzeit einen Grünstreifen in der Mitte gibt) und eine Parkverbotszone für die HVZ, damit die Straßenbahnen eine Busspur nutzen kann, welche auch nur für die HVZ gilt. Somit schafft man das Parken vor allem nachts nicht ab und schafft aber gleichzeitig eine eigene Straßenbahnspur, damit die am Stau vorbei fahren kann. Eberswalder Straße habe ich sowas ja auch mal vorgeschlagen. http://berlin.linieplus.de/proposal/haltestelle-eberswalderstrasse-umebauen/ Man muss halt nur dort anfangen mit dieser Maßnahme, wo die PKWs sich anfangen zu stauen und schon ist die Straßenbahn schneller als der Bus.

      1. Um die Fragestellung ging es hier nicht. Aber auch dafür könnte man sicherlich eine bauliche Lösung finden. Wie genau die aussehen kann, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen, da ich mich gerade nicht an die Unterführung erinnere, da ich dort eher selten utnerwegs bin.

        1. Wenn ich mir Street View mal so ansehe, dann müsste man entweder die Brücke neubauen oder man verlegt die Gleise schon einen Tick früher auf die Straße. Könnte in dem Fall auch Sinn machen, da die Kreuzung südlich ja 2 Spuren gerade aus hat und da würde man dann eine Spur mit Gleisen versehen. Ich weiß aber nicht, ob es dort häufig staut. Aber an sich steht dann ja auch der Bus.

          1. An dieser Stelle staut sich nicht wirklich was. Aber wie würdest du das denn am S Marienfelde meistern wollen, der Tram auch als eine Art Schleife fahren lassen? Weil das würde auch keine Zeiteinsparung gegenüber des Busses geben. Und ich bezweifel dass die Tram die enge Wendekurze am Bahnhof schafft.

    1. Also wenn man umbedingt direkt an den Bahnhof diese Linie heranführen wollte, bestünde immernoch die Möglichkeit eingleisig durch die Emilienstraße und Kiepertstraße zu führen (also je Richtung eine Straße). So würdest du wahrscheinlich sogar keine Zeit verlieren im Vergleich zum Bus.

  3. Das ist doch absolut kein Problem. Die Straßenbahn fährt von Großbeerenstraße durch Unterführung, dann links rein zum S-Bahnhof. Von dort über Kiepertstraße zur Marienfelder Allee (in Richtung Alt-Mariendorf entgegengesetzt), wie früher mal die Busse.

    1. Ich würde den Verkehr aber eher trennen, also Richtung Süden durch die Emilienstraße und Richtung Norden nur durch die Kiepertstraße. Sonst musst du nämlich Parkplätze streichen, was die Anwohner nicht mitmachen werden. So hätte man in der Kiepertstraße zusätzlich nicht das Problem, dass es zu eng wird, wenn dort ein PKW hineinfährt. Du kannst zwar die Straße zur Fußgängerzone umbauen, aber auch hier werden die Anwohner stunk machen!

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